Deutscher Fernsehpreis 2013 verliehen

04.10.2013 | 11:39 Uhr

Deutscher Fernsehpreis 2013 verliehen

Am 2. Oktober 2013 wurde zum 15. Mal der Deutsche Fernsehpreis verliehen. Zu den diesjährigen Preisträgern gehören unter anderem Matthias Brandt und Susanne Wolff.

Die feierliche Preisverleihung fand traditionsgemäß im Coloneum in Köln statt. Die neunköpfige, unabhängige Jury unter der Leitung von Christiane Ruff sprach von einem "bemerkenswerten Fernsehjahr mit starken Einzelleistungen in allen Kategorien und Genres, die der Jury die Entscheidungen nicht leicht gemacht haben."

Im Einzelnen vergaben die Juroren folgende Auszeichnungen:

Bester Mehrteiler: "Unsere Mütter, unsere Väter"
Bester Fernsehfilm: "Operation Zucker"
Beste Serie: "Zeit der Helden" 
Beste Schauspielerin: Susanne Wolff für ihre Rolle in "Mobbing"  Bester Schauspieler: Matthias Brandt für seine Rollen in "Polizeiruf 110: Der Tod macht Engel aus uns allen", "Polizeiruf 110: Fieber", "Eine mörderische Entscheidung" und "Verratene Freunde".

Der mit 15.000 Euro dotierte "Förderpreis" ging in diesem Jahr an Leonard Carow. Der Jury fiel der Jungschauspieler gleich in zwei Rollen besonders auf: Als 16-jähriger Junkie in "Tatort: Dinge, die noch zu tun sind" und in dem Missbrauchsdrama "Und alle haben geschwiegen" als introvertierter Schüler eines Erziehungsheims.

Beste Unterhaltung: "Got to Dance"
Beste Comedy: "Götter wie wir"
Beste Dokumentation: "Hudekamp – Ein Heimatfilm"
Beste Reportage: "Staatsgeheimnis Bankenrettung"
Beste Informationssendung: "auslandsjournal XXL"
Beste Sportsendung: "sport inside"

Darüber hinaus zeichnete die Jury folgende Personen für "Besondere Leistungen" aus: Die Filmemacher Hans-Georg Ullrich und Detlef Gumm für ihre Langzeitdokumentation "Berlin – Ecke Bundesplatz", den Autor und Philosophen Richard David Precht für seine Gesprächsreihe "Precht" sowie den Regisseur und Autor Dr. Joachim A. Lang, den Schauspieler Götz George und den Dokumentarfilmer Jan George für das Dokudrama "George".

Der Publikumspreis 2013 ging an das "heute-journal" des ZDF.

Weitere Informationen unter www.deutscher-fernsehpreis.de