Deutsche Präsenz beim 63. Festival del Film Locarno

14.07.2010 | 17:05 Uhr

Deutsche Präsenz beim 63. Festival del Film Locarno



Unter der Leitung von Olivier Père findet vom 4. - 14. August 2010 das 63. Festival del Film Locarno statt. Der neue Leiter hat ein paar Veränderungen vorgenommen, das Programm gestrafft und Sektionen gestrichen. 14 Filme mit deutscher Beteiligung sind im Programm des Festivals zu sehen.



Deutsche Produktionen sind in diesem Jahr im Internationalen Wettbewerb sehr gut vertreten. Gezeigt werden "The Edge" von Géraldine Bajard (FR/DE), "Im Alter von Ellen" von Pia Marais, "L.A. Zombie" von Bruce La Bruce (DE/US/FR), "White White World" von Oleg Novković (RS/DE/SE) und "Womb" von Benedek Fliegauf (DE/HU/FR).

Auf der Piazza Grande werden "Deep in the Woods" von Benoît Jacquot (FR/DE), "Das letzte Schweigen" von Baran bo Odar, "The Light Thief" von Aktan Arym Kubat (DE/FR/NL/KG) und "Rammbock" von Marvin Kren zu sehen sein.

Die Wettbewerbssektion Filmmakers of the Present zeigt das Videoprojekt "September 12" von Özlem Sulak (DE/TR).

"Gömböc" von Ulrike Vahl ist in den Kurzfilmwettbewerb Leopards of Tomorrow eingeladen.

"Das Schiff des Torjägers" von Heidi Specogna (DE/CH) ist in der Semaine de la Critique zu sehen.

Die Open Doors Screenings führen "Highway" von Sergey Dvortsevoy (KZ/FR/DE) aus dem Jahr 1999 vor.

Die traditionelle Retrospektive ist in diesem Jahr dem Regisseur Ernst Lubitsch gewidmet. In Zusammenarbeit mit der Cinémathèque française und der Cinémathèque suisse wird ein umfassendes Programm gezeigt.

Die restaurierte Fassung von Rainer Werner Fassbinders "Ich will doch nur, daß ihr mich liebt" wird in Spezialprogramme präsentiert.

Ausser Konkurrenz zeigt das Festival fünf Werke von Jean-Marie Straub.

Das Festival hat in diesem Regisseurin Maren Ade in der Jury der Wettbewerbssektion Filmmakers of the Present eingeladen und zeigt aus diesem Anlass ihren Film "Alle Anderen".

Das Festival del Film Locarno gilt als eines der renommiertesten Filmereignisse Europas und wird von dem internationalen Produzentenverband (FIAPF) als wettbewerbsspezialisiertes Festival anerkannt.

Quelle:
www.german-films.de