Wie der Hase läuft
Filme der NS-Zeit sind im Kontext der staatlich beeinflussten Produktion und Rezeption zu sehen. Mehr erfahren »
Inhalt
Immer wenn Pastor Piepenbrink seinen Deputatshasen bekommt, herrscht in Pümpelshausen helle Aufregung. Denn jedesmal, wenn der Hase am Giebel des Pastorenhauses aufgehängt wird, packt die Männer des Ortes der Ehrgeiz, ihn von dort zu entführen. Deswegen soll ihn dieses Jahr Feldhüter Fuchtel mit seiner Pistole bewachen.
In diesem Jahr wird Gustav Hase zur Entführung verdonnert. Doch Marianne, die hübsche Tochter des Ortsvorstehers, versucht den Geliebten vor diesem Schicksal zu bewahren und überredet Kammersänger Kasimir Haase, den Feriengast, den Hasen herunterzuholen. So kommt es, dass das Haus des Pastors in dieser Nacht von mehreren Seiten heimgesucht wird. Der Hase, der am nächsten Morgen immer noch am Giebel hängt, ist – ausgestopft. Der Sturm bricht los, wer hat den echten Hasen? Alles klärt sich schließlich im Amtszimmer des Ortsvorstehers.
Credits
| Regie: | Carl Boese |
| Drehbuch: | Edgar Kahn, Franz Rauch |
| Kamera: | Otto Baecker |
| Schnitt: | Fritz Stapenhorst |
| Musik: | Eduard Künneke, Franz Marszalek |
| Darsteller: | |
| Heli Finkenzeller | Marianne Warnecke |
| Fritz Genschow | Bahnhofsvorsteher Gustav Hase |
| Kurt Seifert | Kammersänger Kasimir Haase |
| Rudolf Platte | Warneckes Knecht Nante |
| Lotte Rausch | Warneckes Magd Lina |
| Otto Wernicke | Großbauer Warnecke |
| Carla Rust | Hausmädchen Grete |
| Hans Leibelt | Pastor Piepenbrink |
| Eva Tinschmann | Frau Piepenbrink |
| Erwin Biegel | Tippelbruder Paule |
| Produktionsfirma: | Euphono-Film GmbH (Berlin) |
Alle Credits
Titel
| Originaltitel (DE) Wie der Hase läuft |
| Arbeitstitel Der Hase läuft |
Fassungen
Original | |
| Format: | 35mm, 1:1,37 |
| Bild/Ton: | s/w, Tobis-Klangfilm |
| Aufführung: | Uraufführung (DE): 25.05.1937, Berlin, Atrium |
Prüffassung | |
| Länge: | 8 Akte, 2115 m, 77 min |
| Prüfung/Zensur: | Zensur (DE): 24.02.1937, B.44822, Jugendverbot |




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