Spielfilm mit Dokumentarteilen, der zu den wichtigsten Beiträgen des proletarisch-politischen Kinos im Deutschland der 1920er und 1930er Jahre zählt: Die inszenierte Rahmenhandlung zeigt die bitteren Erfahrungen eines jungen Webers, der vom Elend der Textilmanufaktur in Niederschlesien in das ebenso hoffnungslose Kohlerevier Waldenburg wechselt.
Vergeblich bemüht er sich um eine Anstellung als Bergmann, und Obdach bietet ihm nur eine junge Arbeiterwitwe, die sich mit ihren drei Kindern durchschlagen muss. Trotz Armut und Hunger kommen sich Weber und Witwe näher, doch als der Hauswirt die Familie wegen ausstehender Mietzahlungen auf die Straße setzen will, kommt zu einem folgenschweren Handgemenge zwischen ihm und dem jungen Weber: Vom Hunger geschwächt stürzt der Weber die Treppe hinab und verunglückt tödlich.
Der Film wurde an Originalschauplätzen gedreht und fast vollständig mit dort lebenden Laien aus dem Arbeiterschaft besetzt. Die Spielszenen verbinden das dokumentarische Material, welches unmittelbare Einblicke in die wirtschaftlichen und sozialen Missstände Waldenburgs liefert.
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