Kein Ort
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Der Dokumentarfilm schildert das Schicksal von vier Menschen aus dem Nordkaukasus, die durch den Tschetschenienkrieg gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen, und in der Europäischen Union Asyl zu suchen. Ein Jahr lang hat das Filmteam die Flüchtlinge beim Versuch begleitet, das "Asyl"-Angebot der Genfer Konvention wörtlich zu nehmen. Tatsächlich aber werden sie unentwegt mit den Abwehrmechanismen der europäischen Asylpolitik konfrontiert. Im Detail wirkt sich das in Polen, Österreich, der Ukraine und Deutschland zwar unterschiedlich aus, führt aber letztendlich überall zum gleichen Ergebnis: Es gibt für sie keinen Ort, an dem sie bleiben können.
Credits
| Regie: | Kerstin Nickig |
| Drehbuch: | Kerstin Nickig (Konzept) |
| Kamera: | Andrè Frenzel, Jakub Bejnarowicz, Piotr Rosolowski |
| Schnitt: | Karoline Schulz |
| Musik: | Zoe Keating, Sergey Davydov, Amarbeck Dimaev |
| Produktionsfirma: | Time Prints Filmproduktion (Berlin), Metro Films (Warschau) |
| Produzent: | Michael Truckenbrodt, Marcin Wierzchoslawski, Jacek Kucharski |
Alle Credits
Titel
| Originaltitel (DE) Kein Ort |
| Untertitel (DE) Nowhere in Europe |
Fassungen
Original | |
| Länge: | 98 min |
| Format: | XDCam, 16.9 |
| Bild/Ton: | Farbe, Dolby |
| Aufführung: | Uraufführung (DE): 31.10.2008, Leipzig, IFF; Kinostart (DE): 15.04.2010 |
Auszeichnungen
| Prix Europa 2010 |
| Prix Europa Iris, Best Multicultural Television Programme |
| Robert Bosch Stiftung 2008 |
| Filmförderpreis für Koproduktionen |
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29.03.2010 | 10:08 Uhr




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