Jeder für sich und Gott gegen alle
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Gefangen in einem unterirdischen Verlies, besteht für den jungen Kaspar Hauser der einzige Kontakt zur Außenwelt in einem maskierten Mann, der ihn mit Wasser und Brot versorgt. Von ihm lernt Kaspar auch ein paar Worte und ein wenig schreiben. In diesem Zustand verbringt Kaspar von klein auf viele Jahre seines Lebens – bis der maskierte Unbekannte ihn eines Tages mit einem Brief in der Hand in der Stadt aussetzt. Das Auftauchen des jungen Mannes erregt großes Aufsehen. Zunächst kommt Kaspar bei der Familie eines Gefängniswärters unter, später wird er im Hause eines Professors aufgenommen. Schon bald lebt er sich in der für ihn völlig neuen Welt ein, entwickelt sich zu einem selbstständigen, intelligenten jungen Mann. Dann aber wird ein Mordanschlag auf Kaspar Hauser verübt.
Credits
| Regie: | Werner Herzog |
| Drehbuch: | Werner Herzog |
| Kamera: | Jörg Schmidt-Reitwein |
| Schnitt: | Beate Mainka-Jellinghaus |
| Musik: | Popol Vuh, Johann Pachelbel, Orlando di Lasso ("Requiem für fünf Stimmen"), Tommaso Albinoni ("Adagio"), Wolfgang Amadeus Mozart (Tamions Arie aus "Die Zauberflöte") |
| Darsteller: | |
| Bruno S. | Kaspar |
| Walter Ladengast | Prof. Daumer |
| Brigitte Mira | Haushälterin Käthe |
| Hans Musäus | Unbekannter |
| Willy Semmelrogge | Zirkusdirektor |
| Michael Kroecher | Lord Stanhope |
| Henry van Lyck | Rittmeister |
| Enno Patalas | Pastor Fuhrmann |
| Volker Elis Pilgrim | 2. Pastor |
| Volker Prechtel | Gefängniswärter Hiltel |
| Produktionsfirma: | Werner Herzog Filmproduktion (München), Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) (Mainz) |
| Produzent: | Werner Herzog |
Alle Credits
Titel
| Originaltitel (DE) Jeder für sich und Gott gegen alle |
| Weiterer Titel (DE) Kaspar Hauser - Jeder für sich und Gott gegen alle |
Fassungen
Original | |
| Länge: | 2992 m, 109 min |
| Format: | 35mm, 1:1,37 |
| Bild/Ton: | Eastmancolor, Ton |
| Prüfung/Zensur: | FSK-Prüfung (DE): 13.11.1974, 46963, ab 12 Jahre / feiertagsfrei |
| Aufführung: | Uraufführung (DE): 01.11.1974, Dinkelsbühl, Cinemobil; Aufführung (DE): 02.11.1974, Hof, Internationale Filmtage |
Auszeichnungen
| Deutscher Filmpreis 1975 |
| Filmband in Silber, Bester programmfüllender Spielfilm - Gestaltung |
| Filmband in Gold, Schnitt |




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