Falstaff in Wien
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Nicolai, der erste Kapellmeister des Wiener Kärntertortheaters, erhält von Theaterdirektor Balocchino den Auftrag, eine Oper zu schreiben. So recht fällt ihm nichts ein, bis ihm der Zufall zu Hilfe kommt. Der Charmeur Balocchino wohnt nämlich bei Hofschneidermeister Sturm, bei dessen sangesbegabter Nichte er sich schon einmal eine Ohrfeige eingehandelt hat. Auch hinter Frau Sturm ist er her und hat sie zu einem Rendezvous gebeten. Das alles ist für seinen Freund von Weitenegg eine gute Gelegenheit, ihm nun endlich mal einen Denkzettel zu verpassen. Frau Sturm gelingt es, Balocchino ins Haus zu locken, denn der Gatte ist im Theater.
Sie ahnt jedoch nicht, dass man ihm vorher die Karte aus der Rocktasche genommen hat, weshalb die Überraschung groß ist, als Herr Sturm plötzlich vor der Tür steht: Es kommt zu einer großen Eifersuchtsszene, die sich auf den geprellten Balocchino entlädt. Also schreibt Nicolai aus diesem Stoff seine Oper. Bei der Premiere in Berlin fällt es Balocchino wie Schuppen von den Augen: Er ist der Blamierte. Auch der eifersüchtige Gatte wird aufgeklärt und Tochter Mizzi, die als Sängerin erfolgreich debütiert, findet Herrn von Weitenegg ganz reizend. Er war schließlich der Regisseur dieser Komödie.
Credits
| Regie: | Leopold Hainisch |
| Drehbuch: | Max Wallner, Kurt Feltz |
| Kamera: | Bruno Mondi |
| Schnitt: | Johanna Rosinski |
| Musik: | Alois Melichar |
| Darsteller: | |
| Hermann Lüddecke | |
| Rudolf Kölling | |
| Erna Berger | |
| Eduard Kandl | |
| Ludwig Windisch | |
| Hans Nielsen | Otto Nicolai |
| Hans Wocke | |
| Hans Obermanns | |
| Gustav Waldau | Chef der Hof- und Zensurkanzlei Graf Sedlnitzky |
| Wolf Albach-Retty | Robert von Weitenegg |
| Produktionsfirma: | Tobis-Filmkunst GmbH (Berlin) (Herstellungsgruppe Heinz Hille) |
Alle Credits
Titel
| Originaltitel (DE) Falstaff in Wien |
| Arbeitstitel Die lustigen Weiber |
Fassungen
Original | |
| Format: | 35mm, 1:1,37 |
| Bild/Ton: | s/w, Tobis-Klangfilm |
| Aufführung: | Uraufführung (DE): 26.09.1940, Berlin, Tauentzien-Palast |
Prüffassung | |
| Länge: | 2590 m, 95 min |
| Prüfung/Zensur: | Zensur (DE): 05.09.1940, B.54224, Jugendfrei / Feiertagsverbot |




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