Die Nacht der Entscheidung
Filme der NS-Zeit sind im Kontext der staatlich beeinflussten Produktion und Rezeption zu sehen. Mehr erfahren »
Inhalt
Konsul Brückmann ist nach dem Tod seiner Frau und Mutter seiner 17-jährigen Tochter Gisela in zweiter Ehe mit der schönen Peruanerin Tessa verheiratet. Sie ist nur zehn Jahre älter als Gisela, und beide haben ein sehr freundschaftliches Verhältnis.
Auf einem Ball tanzt Gisela mit dem charmanten Fernando Alvarez, doch für seine Annäherungsversuche zeigt sie kein Interesse. Tessa aber erkennt in ihm ihre Jugendliebe. Der Konsul bittet Fernando an seinen Tisch, jedoch lassen sich beide nichts anmerken. Als Alvarez später aus geschäftlichen Gründen in ihr Haus kommt, ist Brückmann abwesend, und Tessa gibt seinem Werben nach. Gemeinsam wollen sie in ihre Heimat zurückkehren.
Da erfährt Tessa, dass der Zug, in dem sie ihren Mann glaubt, entgleist ist. Nun weiß sie, dass sie ihn noch immer liebt. Als er vor ihr steht, erzählt sie ihm alles. Tief verletzt will er sie gehen lassen. Nur Gisela gelingt es, die beiden wieder zusammenzuführen.
Credits
| Regie: | Nunzio Malasomma |
| Drehbuch: | Philipp Lothar Mayring, Harald G. Petersson |
| Kamera: | Karl Puth |
| Schnitt: | Alexandra Anatra |
| Musik: | Lothar Brühne |
| Darsteller: | |
| Pola Negri | Tessa Brückmann |
| Sabine Peters | Tochter Gisela Brückmann |
| Iván Petrovich | Fernando Alvarez |
| Hans Zesch-Ballot | Konsul Brückmann |
| Ernst Dumcke | Exzellenz Vivanco |
| Hans Richter | Sohn Pedro Vivanco |
| Edwin Jürgensen | Direktor Lopez |
| Hubert von Meyerinck | Chef des Modesalons |
| Olga Limburg | Directrice |
| Alice Treff | Lizzy |
| Produktionsfirma: | F.D.F. Fabrikation deutscher Filme GmbH (Berlin) |
Alle Credits
Titel
| Originaltitel (DE) Die Nacht der Entscheidung |
| sonstiger Titel Die Brücke ins Leben |
| sonstiger Titel Die glückliche Insel |
| Arbeitstitel Jugendtraum |
Fassungen
Original | |
| Format: | 35mm, 1:1,37 |
| Bild/Ton: | s/w, Tobis-Klangfilm |
| Aufführung: | Berliner Erstaufführung (DE): 13.02.1939, Berlin, Tauentzien-Palast |
Prüffassung | |
| Länge: | 9 Akte, 2469 m, 90 min |
| Prüfung/Zensur: | Zensur (DE): 07.12.1938, B.49994, Jugendverbot |




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