Der Tangospieler
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Nach einer Erzählung von Christoph Hein: Weil der Historiker Hans Peter Dallow in der DDR den Pianisten eines Studentenkabaretts vertreten hat und dabei einen Tango begleitete, zu dem ein ihm unbekannter, vermeintlich "staatsgefährdender" Text gesungen wurde, verliert er seine Stellung und wird zu knapp zwei Jahren Haft verurteilt.
Nach seiner Entlassung 1968 wird Dallows Situation nicht einfacher. Die
Stasi versucht, ihn für ihre Sache zu gewinnen; zwei Herren namens
Schulze und Müller zeigen dabei besonderen Einsatz. Dallow will sich
nicht auf die Angebote einlassen – ihm droht als Gegner des Systems die
Isolation. Seine persönliche Lage nimmt eine weitere Wendung, als die
Truppen des Warschauer Paktes in die CSSR einmarschieren und den
"Prager Frühling" beenden.
Credits
| Regie: | Roland Gräf |
| Drehbuch: | Roland Gräf |
| Kamera: | Peter Ziesche |
| Schnitt: | Monika Schindler |
| Musik: | Günther Fischer |
| Darsteller: | |
| Michael Gwisdek | Hans-Peter Dallow |
| Corinna Harfouch | Elke |
| Hermann Beyer | Dr. Berger |
| Peter Prager | Roessler |
| Peter Sodann | Schulze |
| Reiner Heise | Müller |
| Jaecki Schwarz | Harry |
| Anne Kasprik | |
| Gunter Schoß | |
| Ilona Schulz | |
| Produktionsfirma: | DEFA-Studio für Spielfilme (Potsdam-Babelsberg) (Künstlerische Arbeitsgruppe "Johannisthal") |
| Produzent: | Herbert Ehler |
Alle Credits
Titel
| Originaltitel (DD) Der Tangospieler |
Fassungen
Original | |
| Länge: | 2631 m, 96 min |
| Format: | 35mm, 1:1,66 |
| Bild/Ton: | Eastmancolor, Ton |
| Prüfung/Zensur: | FSK-Prüfung (DE): 08.02.1991, 65318, ab 12 Jahre / feiertagsfrei |
| Aufführung: | Kinostart (DE): 28.02.1991; TV-Erstsendung (DE): 07.07.1993, ARD |
Auszeichnungen
| Deutscher Filmpreis 1991 |
| Filmband in Silber, Bester Film |
| Filmband in Gold, Darstellerische Leistung |




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