Der rote Elvis

Der rote Elvis

Deutschland 2006/2007, Dokumentarfilm

Inhalt

Der amerikanische Sänger und Schauspieler Dean Reed ist ein Phänomen. In der westlichen Welt weitgehend ignoriert, wurde er zur Zeit des Kalten Kriegs in Südamerika und den Ostblockländern als internationaler Superstar gefeiert. Dean Reed war ein politischer Idealist, der die einfache Unterhaltung liebte, ein Showman, der in der DDR lebte, ein Frauenheld, der die große Liebe suchte und im Sozialismus die Erfüllung seiner gesellschaftlichen Utopie gefunden zu haben glaubte. Er trat im "Kessel Buntes" als Schlagersänger auf und ließ sich mit umgehängtem Maschinengewehr im Libanon ablichten.


Dean Reed spielte in 20 Filmen mit, produzierte 13 LPs und gab Konzerte in 32 Ländern. Als US-Staatsbürger genoss er volle Reisefreiheit, pries aber in Interviews die Vorzüge der Mauer. Er war befreundet mit Salvador Allende, Daniel Ortega und Yassir Arafat und setzte sich für den Weltfrieden ein. 1986 endete sein Leben voller Widersprüche unter mysteriösen Umständen in einem Ostberliner See.

Der Film erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Fall Dean Reeds. Er ist das Mosaik eines tragischen Lebens zwischen der Sucht nach Erfolg und naivem politischem Engagement in einer Zeit, in der sich noch zwei große politische Systeme gegenüberstanden. Reeds mysteriöser Tod ist noch immer Anlass für Spekulationen und auch ein Motiv, hinter die Fassaden seines durch Showbiz und Protest geprägten Lebens zu blicken. Zu den Zeitzeugen, die sich in Gesprächen an Dean Reed erinnern, gehören neben Familienangehörigen der chilenische Radio-DJ Chucho Fernandez, die Schriftstellerin Isabel Allende, der amerikanische Radiomoderator Peter Boyles, der Schauspieler Armin Mueller-Stahl, der DEFA-Regisseur Celino Bleiweiß sowie Egon Krenz.

Quelle: 57. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

Alle Credits

Regie:Leopold Grün
Drehbuch:Leopold Grün
Dramaturgie:Peter Thiemann
Kamera:Thomas Janze
Schnitt:Dirk Uhlig, Nils Hofmann
Ton:John Smith
Ton-Bearbeitung:Nils Hofmann
Mischung:Chris Müller
Beratung:Andres Veiel, Stefan Ernsting
Musik:Oliver Fröhlich (Monomango), Jan Weber (Monomango)
Mitwirkung:Isabel Allende, Celino Bleiweiß, Peter Boyles, Egon Krenz, Maria Moese, Armin Mueller-Stahl, Wiebke Reed, Günter Reisch, Maren Zeidler, Dean Reed (Archivmaterial)
Sprecher:Nils Düwell, Susanne Kliemsch
Produktionsfirma:Totho cmp GmbH (Berlin)
Produzent:Thomas Janze
Post-Production:Normann Petkau
Erstverleih:Neue Visionen Filmverleih GmbH (Berlin)
Filmförderung:Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH (MBBB) (Potsdam), DEFA-Stiftung (Berlin), Beauftragte/r der Bundesregierung für Kultur und Medien -Filmförderung- (Berlin)
Länge:2575 m, 94 min
Format:DigiBeta - überspielt auf 35mm, 1:1,85
Bild/Ton:Farbe, Dolby SR
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung: 09.04.2007, 109712, ab 6 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 13.02.2007, Berlin, IFF - Panorama Dokumente;
Kinostart (DE): 02.08.2007

Titel

Originaltitel (DE) Der rote Elvis
Arbeitstitel (DE) Dean Reed

Fassungen

Original

Länge:2575 m, 94 min
Format:DigiBeta - überspielt auf 35mm, 1:1,85
Bild/Ton:Farbe, Dolby SR
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung: 09.04.2007, 109712, ab 6 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 13.02.2007, Berlin, IFF - Panorama Dokumente;
Kinostart (DE): 02.08.2007
 

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Quelle: FFA

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