Bye Bye Berlusconi

Bye Bye Berlusconi

Deutschland 2004-2006, Spielfilm

Inhalt

Wenn man einen Film gegen einen der reichsten und mächtigsten Männer Europas macht, läuft man Gefahr, damit nicht im Kino zu landen, sondern vor Gericht. Besonders, wenn es sich dabei um den amtierenden Ministerpräsidenten Italiens handelt.

Frühjahr 2005. Ein junges, engagiertes Drehteam aus Genua plant einen ernsthaften politischen Film über die Entführung Silvio Berlusconis. Ziel der Entführer ist es, Berlusconi endlich in einem fairen und unabhängigen Prozess dem Urteil zuzuführen, dem er sich im wahren Leben seit Jahren erfolgreich entzieht.


Dieser Film soll Italien wachrütteln und zur Abwahl des Ministerpräsidenten im April 2006 führen. Bereits am ersten Drehtag zeigt sich jedoch, dass sich das ambitionierte Drehteam mit diesem Projekt übernommen hat. Der Abbruch droht, und um sich notdürftig vor juristischen Angriffen Berlusconis zu schützen und ihren Film als Satire kenntlich zu machen, bedienen sie sich eines absurden Tricks: Sie verlegen die Geschichte kurzerhand von Italien nach Entenhausen. Ob das ausreicht, um ein drohendes Verbot des Films zu verhindern, weiß keiner. Dass dieser Film Silvio Berlusconi zur Weißglut bringen wird, ist allerdings sicher…

"Bye Bye Berlusconi!" ist eine überspitzte Satire. In den juristischen Details orientiert sich der Film jedoch streng an der Realität. Sämtliche Anklagepunkte im Film gegen den kriminellen Bürgermeister Micky Laus sind reale Vorwürfe. Berlusconi und seine engsten Mitarbeiter waren in zahlreiche Strafverfahren verwickelt, in denen es um die Nähe zur Mafia, um Bilanzfälschung, Steuerhinterziehung und Bestechung ging. In keinem dieser Fälle wurde Berlusconi verurteilt. Ein großer Teil der Verfahren ist verjährt. Andere Anklagen wurden fallen gelassen, weil zwischenzeitlich die Gesetze von der Regierung Berlusconi zu seinen Gunsten geändert wurden.

Quelle: 56. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

Regie:Jan Henrik Stahlberg
Drehbuch:Lucia Chiarla, Jan Henrik Stahlberg
Kamera:Nicolas Joray
Schnitt:Nicola Undritz
Musik:Phirefones, Rainer Oleak, Banda Degli Ottoni, Andrea Maddalone
  
Darsteller: 
Maurizio AntoniniMaurizio / Topolino
Lucia ChiarlaLucia / Daisy
Pietro BontempoBontempo / Kater Karlo
Pietro RagusaPietro / Hundekacker 1
Tulio SorrentinoTullio / Hundekacker 2
Fabio BezziFabio / Anwalt
Franco LeoRoberto / Produzent
Jan Henrik StahlbergJan / Regisseur
Oscar StahlbergOscar
Nina MairNina / Regieassistentin
Consuelo BarilariMinni Topolino
Tommaso FerrarisSohn Topolino
Massimo FerroniFi
Michele CastellanoBo
Adrasto BonariniFra
Isabel LöblMelonen-TV-Schönheit
Stefania Orsola GarelloPietros Frau
  
Produktionsfirma:Schiwago Film GmbH (Berlin)
Produzent:Martin Lehwald, Michal Pokorny

Alle Credits

Regie:Jan Henrik Stahlberg
Regie-Assistenz:Nina Mair
Drehbuch:Lucia Chiarla, Jan Henrik Stahlberg
Kamera:Nicolas Joray
Kamera-Assistenz:Jule Cramer
2. Kamera:Aldo Cimaglia
Ausstattung:Yasmin Khalifa (Szenenbild), Carola Gauster (Szenenbild)
Maske:Sandra Leutert
Kostüme:Elke Zetl
Schnitt:Nicola Undritz
Schnitt-Assistenz:Cosima Santoro, Ingo Schmidt, Fedoua Errizani
Ton-Design:Marco Raab
Ton:Sebastian Riegel
Ton-Assistenz:Manuela Bianco
Mischung:Reinhard Sydow
Casting:Nina Mair, Marcello Maggi
Musik:Phirefones, Rainer Oleak, Banda Degli Ottoni, Andrea Maddalone
  
Darsteller: 
Maurizio AntoniniMaurizio / Topolino
Lucia ChiarlaLucia / Daisy
Pietro BontempoBontempo / Kater Karlo
Pietro RagusaPietro / Hundekacker 1
Tulio SorrentinoTullio / Hundekacker 2
Fabio BezziFabio / Anwalt
Franco LeoRoberto / Produzent
Jan Henrik StahlbergJan / Regisseur
Oscar StahlbergOscar
Nina MairNina / Regieassistentin
Consuelo BarilariMinni Topolino
Tommaso FerrarisSohn Topolino
Massimo FerroniFi
Michele CastellanoBo
Adrasto BonariniFra
Isabel LöblMelonen-TV-Schönheit
Stefania Orsola GarelloPietros Frau
  
Produktionsfirma:Schiwago Film GmbH (Berlin)
in Co-Produktion mit:Hessischer Rundfunk (HR) (Frankfurt am Main)
Produzent:Martin Lehwald, Michal Pokorny
Redaktion:Jörg Himstedt
Produktionsleitung:Frank Zahl
Aufnahmeleitung:Ulrike Sulzenbacher, Axel Johannis, Moritz von Hohental
Dreharbeiten:22.11.2004-22.12.2004: Genua, Montaretto
Erstverleih:Jetfilm Verleih (Berlin)
Länge:2533 m, 92 min
Format:35mm, 1:1,85
Bild/Ton:Farbe + s/w, Dolby
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 02.03.2006, 105398, ab 12 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung: 10.02.2006, Berlin, IFF - Panorama;
Kinostart (DE): 30.03.2006

Titel

Originaltitel (DE) Bye Bye Berlusconi
Arbeitstitel (DE) Buonanotte Topolino
Schreibvariante Bye, Bye Berlusconi!

Fassungen

Original

Länge:2533 m, 92 min
Format:35mm, 1:1,85
Bild/Ton:Farbe + s/w, Dolby
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 02.03.2006, 105398, ab 12 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung: 10.02.2006, Berlin, IFF - Panorama;
Kinostart (DE): 30.03.2006
 

Auszeichnungen

IFF Berlin 2006
Femina Filmpreis, Szenenbild (an Yashim Khalifa und Carola Gauster)
 

Übersicht

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Besucherzahlen

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Quelle: FFA

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