B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin

B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin

Deutschland 2014/2015, Dokumentarfilm

Inhalt

Der dürre Blixa Bargeld, der in der Bar Risiko die Gäste besoffen macht. Der ernste Nick Cave, der an der Wand seines Zimmers in einer Berliner Wohnung "deutsche Gothik" sammelt. Die coole Gudrun Gut, die vor dem Dschungel steht und Clubs aufzählt, in die man ab 2 Uhr gehen kann. Die tödliche Doris, die auf dem unwirtlichen Potsdamer Platz singt. Und zwischen Mauer und Brandmauern, Alt- und Neubauten, Mania D und Westbam: Der britische Musiker, Labelmacher und Militärfetischist Mark Reeder aus Manchester, dessen Begeisterung für mauerstädtische Elektromusik ihn Ende der Siebzigerjahre nach Berlin verschlagen hat, wo anscheinend – und zum Glück! – alles mitgefilmt wurde, was er erlebte.

"B-Movie: Lust and Sound in West-Berlin" mit umfassenden Bild- und Tondokumenten, die Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck und Heiko Lange zusammengetragen haben, ist Liebeserklärung und Dokumentation in einem. Ein herzlich-kaputtes Wiedersehen mit sich selbst für alle, die dabei waren. Und geradezu bewusstseinserweiternd für all die Zugezogenen, die behaupten, sie wüssten, wo der Bär steppt, oder gar, er habe eh erst 1990 angefangen zu steppen.

Quelle: 65. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

Alle Credits

Regie:Jörg A. Hoppe, Heiko Lange, Klaus Maeck, Miriam Dehne (Reenactment)
Drehbuch:Klaus Maeck (Konzept)
Kamera:Till Vielrose (Reenactment)
Licht:Konrad Zimmermann (Reenactment)
Szenenbild:Julia Schaaf (Reenactment), Jutta Freyer (Reenactment)
Innenrequisite:Sandra Münchenbach
Maske:René Jordan (Reenactment), Pascale Jean-Louis (Reenactment)
Kostüme:Kerstin Viot (Reenactment)
Schnitt:Alexander von Sturmfeder
Ton-Design:Jan Mikoleit, Mark Reeder, Elias Struck, Ireneusz Szumlanski
Geräusche:Peter Sandmann
Mischung:Jan Mikoleit, Mark Reeder, Elias Struck, Ireneusz Szumlanski
Musik:Mark Reeder, Michael Adam
Mitwirkung:Mark Reeder, Gudrun Gut, Annette Humpe, Blixa Bargeld, Nena, Nick Cave, WestBam, Zazie de Paris, Joy Division (GB), Die Toten Hosen, Einstürzende Neubauten, Die Ärzte, Notorische Reflexe
Produktionsfirma:DEF Media GmbH (Berlin)
in Co-Produktion mit:Interzone Pictures (Hamburg), scenes from (Berlin)
in Zusammenarbeit mit:Arte Deutschland TV GmbH (Baden-Baden)
Produzent:Jörg A. Hoppe, Christoph Post
Co-Produzent:Klaus Maeck, Heiko Lange, Alexander von Sturmfeder
Redaktion:Wolfgang Bergmann (ZDF / Arte)
Ausführender Produzent:Christoph Post
Produktionsleitung:Michael Sombetzki
Dreharbeiten:01.02.2014-01.06.2014:
Erstverleih:Interzone Pictures (Hamburg)
Filmförderung:Film- und Medien Stiftung NRW (Düsseldorf), Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH (FFHSH) (Hamburg)
Länge:96 min
Format:DCP, 16:9
Bild/Ton:s/w + Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 12.02.2016, 157817, ab 16 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 08.02.2015, Berlin, IFF - Panorama Dokumente;
Kinostart (DE): 21.05.2015

Titel

Originaltitel (DE) B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin
Weiterer Titel (DE) B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979-1989
Arbeitstitel (DE) B-Movie - Das wilde Westberlin. Eine Stadt im Ausnahmezustand

Fassungen

Original

Länge:96 min
Format:DCP, 16:9
Bild/Ton:s/w + Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 12.02.2016, 157817, ab 16 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 08.02.2015, Berlin, IFF - Panorama Dokumente;
Kinostart (DE): 21.05.2015
 

Auszeichnungen

Berlinale 2015
Heiner-Carow-Preis der DEFA-Stiftung
 

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Quelle: FFA

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