71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls
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Eine scheinbar sachlich-kühle Abfolge von 71 Szenen, die durch Schwarzbilder voneinander getrennt sind. Sie haben keinen direkten kausalen Zusammenhang, gehen aber alle einer nicht erklärbaren Katastrophe voraus: Weinachten 1993 erschießt ein 19jähriger Student in einer Bankfiliale in Wien bei einem Amoklauf drei Menschen und danach sich selbst. Die Szenen zeigen Menschen, deren Schicksal sich in dieser Katastrophe zufällig eint, oder solche, die mit ihnen in Verbindung treten – unter anderem eine Bankangestellte, einen Waffendieb, ein kinderloses Ehepaar und einen Flüchtlingsjungen. Sie zeigen sie in unspektakulären Alltagsmomenten und ohne psychologische Deutungsmuster, jedoch in offensichtlicher Isolation und Einsamkeit. Die Chronik wird auch durch aktuelle Fernsehberichterstattung der damaligen Tage untermalt und läuft auf ihr gleichsam zufällig wie unvermeidlich scheinendes Ende zu.
Credits
| Regie: | Michael Haneke |
| Drehbuch: | Michael Haneke |
| Kamera: | Christian Berger |
| Schnitt: | Marie Homolkova |
| Musik: | Johann Sebastian Bach |
| Darsteller: | |
| Gabriel Cosmin Urdes | Rumänischer Junge |
| Lukas Miko | Student Max |
| Otto Grünmandl | Alter Tomek |
| Anne Bennent | Inge Brunner |
| Udo Samel | Paul Brunner |
| Branko Samarovski | Hans |
| Claudia Martini | Maria |
| Georg Friedrich | Soldat Bernie |
| Alexander Pschill | Hanno |
| Klaus Händl | Gerhard |
| Produktionsfirma: | Arte G.E.I.E. (Straßburg), Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) (Mainz), Wega Filmproduktionsgesellschaft mbH (Wien), Camera-Film GmbH (Berlin) |
| Produzent: | Veit Heiduschka |
Alle Credits
Titel
| Originaltitel (AT DE) 71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls |
Fassungen
Original | |
| Länge: | 2713 m, 99 min |
| Format: | 35mm + Video, 1:1,66 |
| Bild/Ton: | Farbe, Ton |
| Prüfung/Zensur: | FSK-Prüfung (DE): 18.05.1994, 74092, ab 12 Jahre / feiertagsfrei |
| Aufführung: | Videoeinsatz: 1997 |




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