Der Regieverband BVR kündigt DEUTSCHEN REGIEPREIS an

16.02.2010 | 15:10 Uhr

Der Regieverband BVR kündigt DEUTSCHEN REGIEPREIS an

Anlässlich seines 35-jährigen Bestehens schafft der BVR den DEUTSCHEN REGIEPREIS – dies verkündete die Schauspielerin Senta Berger auf der Berlinale vor 600 prominenten Gästen aus der Film- und Fernsehlandschaft. Der DEUTSCHE REGIEPREIS ist eine Auszeichnung von Regisseuren für Regisseure und soll der höchstdotierte Preis für Regisseure in Deutschland werden.

Die jährlich vom Bundesverband Regie (BVR) zu vergebende Auszeichnung wird in folgenden Kategorien verliehen: Beste Regie, Preis für ein Lebenswerk, Preis für den besten Darsteller/in. Der DEUTSCHE REGIEPREIS wird durch die Mitgliedschaft des Regieverbands nominiert und schließlich von einer Jury des Verbandes ermittelt. Erstmalig soll der Preis im Herbst 2010 vergeben werden.

Schon einmal hat der BVR einen Preis vergeben. Von 1977 bis 1990 wurde der "Deutsche Darstellerpreis" von den Regisseuren des BVR verliehen. Heute schließt sich der Kreis, wenn Senta Berger – die vielfach preisgekrönte deutsche Darstellerin ist verheiratet mit dem renommierten Regisseur und Gründungsmitglied des BVR Michael Verhoeven – den Preis verkündet, der fortan an Regisseure und Darsteller verliehen werden soll.

Die illustren Gäste wie Katja Flint, Hannah Herzsprung, Detlev Buck, Leander Haußmann, Jessica Schwarz, Sonja Kirchberger, Max von Thun, Michael Mendl, die anlässlich des BVR-Empfangs Directors" Birthday in die Lancia Lounge in der Friedrichstr. zusammengekommen waren, nahmen diese Nachricht begeistert auf.

Der DEUTSCHE REGIEPREIS soll die Stellung und Bedeutung der Regie unterstreichen und die Preisträger - auch finanziell - stärken, das ist das erklärte Ziel des BVR. Die oftmals langen Ruhephasen zwischen Filmprojekten sollen den ausgezeichneten Kollegen die Chance bieten, unanhängiger als bisher zu arbeiten. Der DEUTSCHE REGIEPREIS ist damit Ausdruck einer Wertschätzung, die kein anderer Preis für Regisseure bietet.

35 Jahre nach Gründung zählt der BVR heute unter seinen Mitgliedern Filmemacher von nationalem und internationalen Format wie Michael Haneke, Roland Emmerich, Doris Dörrie, Wolfgang Petersen, Sönke Wortmann, Dennis Gansel, Margarethe von Trotta und Dominik Graf, sowie die Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff, Stefan Ruzowitzky und Istvan Szabo.
Vor 35 Jahren, am 11. April 1975 wurde der Bundesverband Regie als Berufsverband und Künstlervereinigung der Regisseure von namhaften Kollegen wie Helmut Dietl, Michael Verhoeven, Eberhard Itzenplitz und Eberhard Hauff ins Leben gerufen. Die künstlerischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen der Filmemacher in Deutschland hatten bis dato keine Lobby. Von Sozialversicherungssystemen über Urhebervertragsrecht bis zu Novellierungen des Filmfördergesetzes hat sich der BVR unermüdlich für seine Mitglieder eingesetzt. Der BVR bietet dem Regisseur oder der Regisseurin in seiner Individualität den Schutz und die Stärke einer engagierten Solidargemeinschaft, die ihn in seinem individuellen Schaffen unterstützt.

Quelle: www.regieverband.de