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Quelle: DIF
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Nastassja Kinski
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Nastassja Kinski Die Tochter des Schauspielers Klaus Kinski wächst in Berlin, Rom und München auf. Nach Trennung der Eltern mit der Mutter in München, Caracas, dann erneut München. Dort Gymnasium bis zur Mittleren Reife. 1974 von Lisa Kreuzer entdeckt und für die stumme Rolle der Mignon in "Falsche Bewegung" (Wim Wenders) engagiert. Breitere Beachtung durch Wolfgang Petersens TV-Film "Reifezeugnis" in der "Tatort"-Reihe (im Ausland auch im Kino). Dadurch zunächst auf das Rollenklischee der naiv-verführerischen Kindfrau festgeschrieben.
Bekanntschaft mit Roman Polanski. 1977 Schauspielunterricht bei Lee Strasberg in New York. Hauptrolle in Polanskis "Tess" nach einem Roman von Thomas Hardy; das genaue Porträt eines unschuldigen Mädchens vom Lande, das von der heuchlerischen Moral der viktorianischen Gesellschaft zum Mord getrieben wird, durchbricht das bisherige Rollenklischee und bringt ihr 1980 u.a. einen César ein. Von Paul Schrader im Remake von Jacques Tourneurs "Cat People", von Francis Ford Coppola als rätselhaftes Zirkusmädchen Leila in "One From the Heart" eingesetzt.
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Als Pianistin Clara Wieck in Peter Schamonis "Frühlingssinfonie" wieder in einem deutschen Film, dafür 1983 mit einem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Bislang größter Erfolg als junge, gesuchte Mutter Jane in "Paris, Texas" (Wim Wenders). Seitdem in einer Reihe von internationalen, weniger erfolgreichen Produktionen; daneben auch TV-Werbung. Für Wenders’ "In weiter Ferne, so nah!" 1993 als Gast wieder in Deutschland. Nach einer privaten Pause beginnt sie 1996 in Hollywood wieder intensiv mit der Filmarbeit. © hmbock
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*24.01.1961
Berlin
Darsteller
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