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Quelle: Movienet, DIF
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"Hierankl" (2002)
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Barbara Sukowa, geboren am 2. Februar 1950 in Bremen, Schauspielstudium am Berliner Max-Reinhardt-Seminar und Arbeit an mehreren großen Bühnen. Parallel beginnt sie sich als Film- und Fernsehschauspielerin zu etablieren.
1977 spielt sie in Rainer Werner Fassbinders Fernsehinszenierung "Frauen in New York". Mit der Rolle der Mieze in Fassbinders TV-Verfilmung "Berlin Alexanderplatz" gelingt Sukowa der Durchbruch vor der Kamera. In Fassbinders Trilogie über die frühen Jahre der Bundesrepublik spielt sie die Titelrolle der Kleinstadt-Prostituierten "Lola".
Danach ist sie in Margarethe von Trottas "Die bleierne Zeit" zu sehen und erhält 1986 für die Hauptrolle in von Trottas "Rosa Luxemburg" die Goldene Palme in Cannes. In den folgenden Jahren setzt Sukowa ihre Arbeit mit bedeutenden Regisseuren fort, u.a. spielt sie in Volker Schlöndorffs Max-Frisch-Adaption "Homo Faber" und in Lars von Triers "Europa".
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Nach mehreren amerikanischen Produktionen steht sie auch wieder in
Deutschland vor der Kamera. Für die Darstellung der depressiven Anna
Loeser in der TV-Produktion "Im Namen der Unschuld" erhält Sukowa 1998
den Bayerischen Filmpreis. Außerdem spielt sie Hauptrollen in Hans Steinbichlers "Hierankl" und in "Die andere Frau", der wieder unter der Regie von Margarethe von Trotta entsteht. Nach einer hoch gelobten Darstellung in Ulla Wagners "Die Entdeckung der Currywurst" spielt Sukowa erneut unter der Regie von Margarethe von Trotta: In "Vision – aus dem Leben der Hildegard von Bingen" verkörpert sie die legendäre Mystikerin, die während des Mittelalters zu einer Art frühen Ikone der Frauenbewegung avancierte.
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*02.02.1950
Bremen
Darsteller, Mitwirkung
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