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Quelle: DIF
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"Ediths Tagebuch" (1983)
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Hans W. Geissendörfer wurde 1941 in Augsburg als Sohn eines Pfarrers geboren. Bereits während seines Studiums der Germanistik, afrikanischen Sprachen Theaterwissenschaft und Psychologie begann er, sich für das Medium Film zu interessieren. Er engagierte sich beim Studententheater, drehte mit einer 16-mm-Kamera erste Dokumentar- und Undergroundfilme.
Nach Abschluss des Studiums 1967 bereiste Geissendörfer mit seiner Kamera Asien und Afrika, bevor er 1968 als Regieassistent von George Moorse den Einstieg ins Filmgeschäft fand. 1969 gab er mit dem TV-Film "Der Fall Lena Christ" sein Regiedebüt. Bereits für seinen ersten Kinofilm, die eigenwillige Vampirgeschichte "Jonathan", erhielt Geissendörfer 1970 einen Deutschen Filmpreis – drei weitere sollten im Lauf seiner Karriere folgen: 1976 für "Sternsteinhof", 1979 für die Highsmith-Verfilmung "Die gläserne Zelle" (die außerdem eine "Oscar"-Nominierung erhielt) und 1982 für "Der Zauberberg". Die Thomas Mann-Adaption wurde jedoch im Kino nur in einer stark gekürzten Fassung gezeigt; erst im Fernsehen war Geissendörfers wesentlich detailreicherer "Director's Cut" zu sehen.
Dem Fernsehpublikum dürfte Hans W. Geissendörfer freilich vor allem als Erfinder und Produzent der Kultserie "Lindenstraße" ein Begriff sein, die seit 1985 jede Woche auf der ARD zu sehen ist. Daneben produzierte er zahlreiche Kurz- und Dokumentarfilme. Parallel dazu wurden Geissendörfers Regiearbeiten fürs Kino seit den achtziger Jahren immer seltener: Zwischen dem für einen "Golden Globe" nominierten Drama "Justiz" und der poetischen Liebesgeschichte "Schneeland" vergingen zwölf Jahre.
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Hans Wilhelm Geissendörfer )
*06.04.1941
Augsburg
Darsteller, Mitwirkung, Regie, Regie-Assistenz, Drehbuch, Idee, Kamera, Produzent, Co-Produzent, Executive Producer
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