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Quelle: Central Film, DIF, © Ziegler Film GmbH & Co. KG, Foto: Reiner Bajo, Berlin
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Szene mit Julien Boisselier (vorne)
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Frankreich im 16. Jahrhundert. Der mächtigste Staat Europas wird von
einem Glaubenskrieg zerrissen. Auf der einen Seite kämpft die Mehrheit der
Katholiken, zu denen auch der Hof in Paris gehört. Auf der anderen Seite
stehen die Protestanten, die man hier Hugenotten nennt. In Paris herrscht
Katharina de Medici. Sie sucht mit aller Macht den Thron für ihre drei Söhne
zu erhalten. Doch im Süden Frankreichs, im kleinen Königreich Navarra,
wächst ihr ein Gegner heran, von dem sie noch nichts ahnt: Henri von
Navarra.
Henri wird auf dem Schlachtfeld zum Mann. Im Heerlager erreicht ihn ein
Brief. Katharina de Medici möchte ihre Tochter Margot mit Henri verheiraten.
Zwischen Hugenotten und Katholiken soll endlich Frieden einkehren.
Seine Mutter drängt Henri, das Angebot anzunehmen.
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Die Söhne
Katharinas leiden an einer rätselhaften Blutkrankheit, sollten sie sterben,
wäre Henri König von Frankreich. Die Hochzeit von Henri und Margot endet
in der Bartholomäusnacht. In diesem Blutbad sterben 30.000 Hugenotten,
Henri überlebt, wird jedoch im Louvre als Gefangener gehalten. Doch
Margot liebt den Mann, den sie aus Gründen der Staatsräson heiraten
musste. Henri erfährt jedoch, dass sie von dem mörderischen Plan ihrer
Mutter wusste, und verstößt sie. Nachdem Henri die Flucht gelungen ist,
setzt er mit seinen Protestanten den blutigen Glaubenskrieg fort. Er will ein
Reich erschaffen, das sich auf humanistische Gedanken gründet. Dann lernt
er die Liebe seines Lebens kennen: Gabrielle d’ Estrées.
Als Henris Schwager Heinrich III., der letzte Sohn Katharina de Medicis,
ermordet wird, heißt der neue König: Henri IV. Margot macht sich wieder
Hoffnungen. Das setzt ein Räderwerk aus Verrat und Intrigen in Gang.
Quelle: 60. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)
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Deutschland / Frankreich / Spanien / Österreich
2008-2010, Spielfilm
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