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Quelle: DIF
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Sonja Ziemann
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Sonja Ziemann Mit zehn Jahren Ballettunterricht, dann Tanzschule bei Tatjana Gsovsky in Berlin, dort bereits 1941 Bühnendebüt an der Plaza. In verschiedenen Revuen und Operetten. Nach dem Krieg im Kabarett und am Theater; Erfolge in Operetten des Metropol-Theaters. Danach Auftritte u.a. in Zürich, München, Frankfurt und Köln. Ab 1941/42 kleinere Filmrollen. 1949 Aufstieg zu einer der beliebtesten Filmschauspielerinnen der Adenauer-Ära; festgelegt auf die Rolle des netten, unkomplizierten Mädels in zahlreichen Unterhaltungs- und Heimatfilmen. Gemeinsam mit dem seriösen Rudolf Prack Film-"Traumpaar" ("Zieprack") in Publikumserfolgen wie "Schwarzwaldmädel" und "Grün ist die Heide" von Hans Deppe. Die Rolle der Studentin Agnieszka in "Osmy dzien tygodnia" (Aleksander Ford) nach einer Erzählung des polnischen Schriftstellers Marek Hlasko (1961 Ziemanns Ehemann) durchbricht 1957/58 erstmals das Rollenklischee. Danach in weiteren internationalen Produktionen wie "The Secret Ways" (Phil Karlson) und "The Bridge at Remagen" (John Guillermin), sowie in deutschen Filmen mit ernster Thematik, z.B. in Frank Wysbars "Hunde, wollt ihr ewig leben" und "Nacht fiel über Gotenhafen". Ab Mitte der 1960er Jahre seltener beim Film. Im Fernsehen u.a. 1971 im Krimi-Dreiteiler "Das Messer" (Rolf von Sydow) und 1973 in der Kriminalserie "Der Kommissar".
© hmbock
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Sonja Alice Selma Toni Ziemann )
*08.02.1926
Eichwalde bei Berlin
Darsteller, Mitwirkung, Gesang
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