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Quelle: DIF
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Heinz Rühmann
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Heinz Rühmann Kindheit in Essen, Wanne-Eickel und München. 1913 Alumnat in Lennep. Ab 1916 in München; Realschule und Gymnasium, vor dem Abitur abgebrochen. Schauspielunterricht. 1920 in Breslau am Lobe- und Thalia-Theater. 1921-25 an Bühnen in Hannover, Bremen und München. 1927 Deutsches Theater Berlin; bis 1935 abwechselnd an den Münchner Kammerspielen und in Berlin.
Filmdebüt 1926 in "Das deutsche Mutterherz" als Rabensohn, der seine Mutter schlägt. 1930 in Wilhelm Thieles erfolgreicher Tonfilm-Operette "Die Drei von der Tankstelle". Aufstieg zu einem der meistbeschäftigten Komiker des deutschen Films: Inkarnation des schüchtern-lausbübischen kleinen Mannes, der durch Pfiffigkeit, kleine Schwindeleien und Frechheiten Erfolg hat, sich im übrigen in sein Geschick fügt und Widersprüche verharmlost. Auch als zurückhaltend-gewitzter Partner des draufgängerischen Hans Albers: "Bomben auf Monte Carlo" (1931), "Der Mann, der Sherlock Holmes war" (1937).
1938 erstmals Regie bei "Lauter Lügen" mit Hertha Feiler als Hauptdarstellerin, ab 1939 seine zweite Frau. Produziert seit 1938 als Herstellungsgruppenleiter bei der Terra neben eigenen auch die ersten Filme Kurt Hoffmanns, u.a. "Quax, der Bruchpilot". 1938-43 Preußisches Staatstheater Berlin. 1940 Ernennung zum Staatsschauspieler.
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Nach Kriegsende mit "Der Mustergatte" in eigener Inszenierung auf Tournee durch die "Sowjetisch-besetzte Zone"; 1947 Aufführungen in München und Berlin. 1947 mit Alf Teichs Gründung der Produktionsfirma Comedia, 1952 Konkurs und schwere Verschuldung. Die Unbekümmertheit seiner Charaktere weicht der Tragikomik. Rühmann ist in ernsten, väterlichen und Charakterrollen auf der Bühne wie im Film erfolgreich: Mit Bundesfilmpreisen ausgezeichnet für "Der Hauptmann von Köpenick" (Helmut Käutner) und "Das schwarze Schaf" (Helmut Ashley), ferner u.a. "Menschen im Hotel" (Gottfried Reinhardt) und "Der brave Soldat Schwejk" (Axel von Ambesser).
Ab 1968 – mit ungebrochener Beliebtheit – vorwiegend Fernseharbeit. Für Rolf von Sydows TV-Film "Ein Zug nach Manhattan" 1981 in New York ausgezeichnet. In den 80er Jahren Fernsehen – vom Quiz über Weihnachtlich-Besinnliches bis zur Gala. 1972 Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film, Träger zahlreicher Publikums- und Kritiker-Preise sowie staatlicher Orden und Ehrenzeichen. 1978 erscheint das Buch "Heinz Rühmann erzählt vom Geschenk der Weisen und andren Begebenheiten". 1982 Erinnerungen: "Das war’s" und 1987 Bildbiografie "Ein Leben in Bildern".
© hmbock
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Heinrich Wilhelm Rühmann )
*07.03.1902
Essen
; †03.10.1994
Aufkirchen bei Berg am Starnberger See
Darsteller, Mitwirkung, Sprecher, Regie, Künstlerische Oberleitung, Drehbuch, Gesang, Produzent, Co-Produzent, Herstellungsleitung
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