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Quelle und © Jürgen Keiper
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Florian Henckel-Donnersmarck zu Gast im Deutschen Filmmuseum am 12.05.2006
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Florian Henckel von Donnersmarck
Florian Henckel von Donnersmarck, 1973 in Köln geboren, verbringt Kindheit und Jugend abwechselnd in New York, Berlin, Frankfurt/Main und Brüssel, wo er 1991 sein internationales Abitur besteht. Nach einem abgeschlossenen Russisch-Studium in Leningrad geht er an die Universität in Oxford, um dort Politik, Philosophie und Volkswirtschaft zu studieren. Bei Richard Attenboroughs Film "In Love and War" wirkt Henckel von Donnersmarck 1996 als Regie-Praktikant mit, bevor er ein Jahr später ein Spielfilmregie-Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München aufnimmt. Hier realisiert er mehrer Kurzfilme, darunter "Das Datum" (1998) und "Dobermann" (1999), der im Jahr 2000 u.a. mit dem Max-Ophüls-Preis für den besten Kurzfilm ausgezeichnet wurde. Auch der 2002 entstandene Kurzfilm "Der Templer" bringt ihm große Anerkennung ein.
Sein erster Spielfilm "Das Leben der Anderen" mit Ulrich Mühe, Sebastian Koch und Martina Gedeck in den Hauptrollen gewinnt vier Auszeichnungen beim Bayrischen Filmpreis 2006, zwei davon – bestes Drehbuch und beste Nachwuchsregie – gehen an Florian Henckel von Donnersmarck selbst.
Beim Deutschen Filmpreis 2006 wird der Film ebenfalls mehrmals nominiert. Neben Preisen für die männliche Haupt- und Nebenrolle für Ulrich Mühe und Ulrich Tukur erhält "Das Leben der Anderen" den Preis als bester Spielfilm in Gold. Henckel von Donnersmark wird außerdem für Regie und Drehbuch ausgezeichnet. Auch im Ausland feiert das Stasi-Drama große Erfolge: Bei der Oscar-Verleihung 2007 wird "Das Leben der Anderen" mit dem "Academy Award" für den "Besten fremdsprachigen Film" geehrt.
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*02.05.1973
Köln
Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent, Co-Produzent
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