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Quelle: X Verleih, DIF
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"Mondkalb" (2007)
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Juliane Köhler, geboren am 6. August 1965 in Göttingen als Tochter eines Marionettenspielers, besucht zunächst das Schauspielstudio Gmelin in München und geht 1985 nach New York, wo sie bis 1988 Schauspiel bei Uta Hagen studiert. Ihr Bühnendebüt gibt sie 1988 am Staatstheater Hannover, wo ihr ein festes Engagement angeboten wird. Nach fünf Jahren wechselt sie nach München ans Bayerische Staatsschauspiel und schließlich ans Residenztheater. Zu Bühnenruhm kommt sie unter anderem durch ihre Titelrolle in Arthur Schnitzlers "Fräulein Else".
1997 kommt es zu einer Vertragslösung im Streit, als Köhlers Bühnenzeitplan am Residenztheater mit den Verpflichtungen für den Kinofilm "Aimée & Jaguar" (1998) kollidiert, für den sie von dem ehemaligen Theatermann Max Färberböck engagiert worden war. Allerdings sollte sich der Eklat für Juliane Köhler lohnen: Ihre Verkörperung einer homosexuellen Frau während des Dritten Reichs bringt ihr einen Silbernen Berlinale-Bär (zusammen mit Maria Schrader) und den Deutschen Filmpreis ein. Praktisch über Nacht avanciert Köhler zu einer der vielversprechendsten Darstellerinnen des deutschen Kinos – ein Image, das sich mit den eindrucksvollen Rollen in Caroline Links "Nirgendwo in Afrika" (2002) und Oliver Hirschbiegels "Der Untergang" (2004, als Eva Braun) weiter festigt.
Spielt sie in der Regel starke Charaktere, die sich durch Kraft und Eigensinnigkeit auszeichnen, verkörpert Köhler in Sylke Enders' "Mondkalb" (2008) eine überaus unsichere, zurückgezogen lebende Frau – und stellt damit einmal mehr ihre darstellerische Vielseitigkeit unter Beweis.
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Quelle: X Verleih, DIF
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"Mondkalb" (2007)
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