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Quelle: Zorro Film, DIF, © Alexander Sass
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Jacob Matschenz, Anna Brüggemann, Robert Gwisdek (v.l.n.r.)
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Ben sitzt für den Rest seines Lebens im Rollstuhl. Er ist fröhlich, intelligent
und verzweifelt. Die Liebe kommt für Behinderte wie ihn nicht in Frage, das
erklärt er zumindest seinem neuen Zivi Christian. Christian nimmt das
Leben leicht: Er wird ein halbes Jahr bei Ben bleiben und dann seiner Wege
gehen. Annika studiert Cello und hetzt durch ein Leben, das nur aus Üben
und möglichst perfektem Vorspielen besteht. Sie fährt jeden Tag mit dem
Fahrrad an Bens Wohnung vorbei, Ben schaut ihr jeden Tag vom Balkon aus
sehnsüchtig hinterher, doch erst als sie eines Morgens mit Christian kollidiert,
lernen die drei sich kennen und werden Freunde. Zu dritt erschaffen
sie sich eine eigene Welt. Dann verlieben sie sich, denn natürlich wollen
beide Jungs mehr von Annika als nur Freundschaft. Annika kann sich nicht
entscheiden. Sie mag Christian und seine Verspieltheit, aber so jemand wie
Ben ist ihr noch nie begegnet – in jeder Hinsicht, denn er ist nicht nur ein
interessanter Mensch, sondern sitzt auch noch im Rollstuhl. Was für alle drei
wie ein Spiel beginnt, wird für Ben eine Reise zu seinen größten Ängsten, in
Abgründe, aus denen er allein nicht mehr herausfinden wird.
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Dietrich Brüggemann: "Zuneigung ist in unserer Welt eine Ware, die gehandelt
wird. Welchen Wert habe ich selbst? Wie attraktiv bin ich? Für unseren
Protagonisten stellen sich diese Fragen in der denkbar härtesten Form. Ich
wollte der Frage nachgehen, ob man durch die Kraft der Ideen seine physischen
Beschränkungen überwinden kann – eine Frage, die eng mit der
Natur des Kinos verknüpft ist."
Quelle: 60. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)
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Deutschland
2009/2010, Spielfilm
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50.463 (Stand: November 2010)
Quelle: FFA
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