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Quelle: 60. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog), © Jenš Gšsi, Luzern, Schweiz
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"Die Räuber" (2009)
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Benjamin Heisenberg, geboren 1974 in Tübingen. Nach der Schulzeit studiert er von 1993-1999 Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München, 1997 beginnt er ein zusätzliches Regiestudium an der Hochschule für Fernsehen und Film München. 1998 gründet Heisenberg gemeinsam mit Christoph Hochhäusler und Sebastian Kutzli die Filmzeitschrift "Revolver", die sich in Essays und Interviews mit Entwicklungen und Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Filmlandschaft beschäftigt. Daneben stellt Heisenberg seine Videoinstallationen in Münchener Galerien und Museen aus.1999 erhält er den Leonard und Ida Wolf-Gedächtnispreis, 2001 den Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt München. Nach mehreren Kurz- und Experimentalfilmen schreibt er gemeinsam mit Christoph Hochhäusler das Drehbuch für den Spielfilm "Milchwald" (2002/2003), den Hochhäusler inszeniert.
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2005 stellt Heisenberg mit dem abendfüllenden Spielfilm "Schläfer" seine Abschlussarbeit an der HFF München fertig. Darin schildert
Heisenberg den folgenschweren und fragwürdigen Entscheidungsprozess,
der einen jungen deutschen Doktoranden dazu bewegt, im Staatsauftrag
einen unter Terrorverdacht geratenen Kollegen aus Algerien zu
bespitzeln. Der Film wird u.a. auf dem Internationalen Filmfestival
in Cannes in der Sektion "Un Certain Regard" präsentiert und gewinnt
bei den First Steps Awards 2005 den Preis in der Kategorie "Spielfilm".
Mit seiner zweiten Regiearbeit wird Heisenberg in den
Wettbewerb der Berlinale 2010 eingeladen: Nach einem realen Fall erzählt
"Der Räuber" von einem Marathonläufer und Serienbankräuber, der seine
Taten mit der Präzision eines Leistungssportlers plante.
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*09.06.1974
Tübingen
Regie, Drehbuch, Schnitt
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