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Ludwig Berger
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Ludwig Berger
Quelle: DIF
Ludwig Berger
Ludwig Berger 
(Ludwig Gottfried Heinrich Bamberger)

Der Bankierssohn wächst in einem musikalischen Elternhaus aus, erhält Cello-Unterricht. 1910 Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in München und Heidelberg, 1914 Promotion. Bei Kriegsausbruch freiwillig zum Militär, wo er sich mit Carl Zuckmayer anfreundet; untauglich entlassen, arbeitet er am Kunstgewerbemuseum Stuttgart.

1916 Regie-Debüt am Stadttheater Mainz mit der Mozart-Oper "Gärtnerin aus Liebe", die er gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf Bamberger eingerichtet hat. Ab 1917 u.a. in Hamburg, Darmstadt, Berlin, wo er sich vor allem mit Shakespeare-Iszenierungen einen Namen macht, bei denen oft sein Bruder Szenenbild und Kostüme entwirft. Daneben veröffentlicht Berger Märchenbücher, Gedichte und Dramen.

1920 Film-Debüt mit der Calderon-Adaption "Der Richter von Zalamea". Für die von Erich Pommer geleitete Decla-Bioscop realisiert er bis 1923 drei weitere, hochrangig besetzte Filme nach eigenen Drehbüchern, z.T. mit Rudolf Bamberger als Filmarchitekt. In "Ein Glas Wasser – Das Spiel der Königin", nach Scribes Komödie, ist Mady Christians erstmals seine Hauptdarstellerin. Aus Anlass seines Films "Der verlorene Schuh", nach "Aschenputtel", veröffentlicht Berger theoretische Überlegungen zum Verhältnis von Märchen und Film.


Ludwig Berger
( Ludwig Gottfried Heinrich Bamberger )
*06.01.1892 Mainz ; †18.05.1969 Schlangenbad
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