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Frühe Verfilmung des "Lulu"-Stoffs von Frank Wedekind: Die junge Lulu ist mit dem wohlhabenden Dr. Schön liiert, der sie jedoch für die Tochter eines Ministers verlassen will.
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Aber Lulu wird noch von weiteren Männern begehrt – darunter Schöns Sohn Alwa –, und auch Schön kommt nicht von ihr los. So führen die Eifersucht und Missgunst zwischen der faszinierenden Frau und ihren Verehrern letztlich zu einer Katastrophe.
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Deutschland
1922/1923, Spielfilm
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Herbert Ihering, Berliner Börsen-Courier, 27.2.1923
Jessners "Erdgeist"-Film ist weniger charakteristisch für die gegenwärtige Situation des deutschen Films als für die (hoffentlich vorübergehende) Unsicherheit des Theatermannes Jessner. (...) Jessner und Carl Mayer nahmen nur die Aufzüge des "Erdgeist"-Dramas und beraubten sich damit von vornherein der filmischen Steigerung. Jessner beraubte sich ihrer zum zweitenmal, als er die fünf Akte nicht in Bewegungsbildern aufbaute, sondern detaillierend auseinanderspielte. Es fehlte das Kräftespiel, das von einem Punkt (Lulu) gleichzeitig angezogen und abgestoßen wird. Statt dessen gab er banale Einzelschicksale, bald in der bürgerlich-spießigen, bald in der gesellschaftlichen Sphäre wurzelnd. (...)
Was bleibt von diesem Film? Der erste Auftritt von Granach als Schigolch (den er aber zu steigern keine Gelegenheit findet) und einzelne körperliche Momente von Asta Nielsen. Wenn Asta Nielsen mit zynisch gezogenen Mundwinkeln dasteht, wenn sie die Augen halb öffnet, dann ist Lulu außerordentlich in die Filmsprache übersetzt. (...)
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