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Quelle: DIF, Foto: Jürgen Kindlmann
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"Wickie und die starken Männer" (2009) (Pressetermin)
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Günther Kaufmann
Geboren am 16. Juni 1947 in München, uneheliches Kind einer Deutschen und eines US-Soldaten. Nach Lehre, Wehrdienst bei der Marine und Arbeit in einer Drückerkolonne lernt er 1969 durch eine Statistenrolle in "Baal" Rainer Werner Fassbinder kennen, der die Titelrolle in Volker Schlöndorffs Brecht-Verfilmung spielt. Fassbinder integriert Kaufmann sofort in seine "Factory" und beschäftigt ihn als Schauspieler und Sänger, u.a. in dem Südstaatenmelodram "Whity". 1971 Ende der Zusammenarbeit, erst ab 1978 wird er von Fassbinder wieder mit – zumeist kleinen – Rollen bedacht. Nach Fassbinders Tod nur noch gelegentlich als Schauspieler tätig, vornehmlich fürs Fernsehen.
Für Schlagzeilen sorgt in den 2000er Jahren der "Fall Günther Kaufmann": 2001 wird er wegen Mordes an seinem Steuerberater verhaftet, 2002 aufgrund eines falschen Geständnisses wegen räuberischer Erpressung mit Todesfolge zu 15 Jahren Haft verurteilt. Anfang 2003 stellt sich heraus, dass Kaufmann die Tat auf sich genommen hat, um seine inzwischen verstorbene dritte Ehefrau zu schützen. Im November 2003 wird er nach zweieinhalb Jahren Haft entlassen, im Januar 2005 freigesprochen. 2005 erscheint seine Autobiografie "Der weiße Neger vom Hasenbergl".
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*16.06.1947
München
Darsteller, Mitwirkung, Gesang
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