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Quelle: X Verleih, DIF
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"Sommer vorm Balkon" (2005)
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Andreas Dresen wurde am 16.8.1963 in Gera geboren. Aufgewachsen in Schwerin, drehte er seit Ende der 70er Jahre eigene Amateurfilme. Nach dem Abitur 1982 arbeitete er als Tontechniker am Schweriner Theater und absolvierte ein Volontariat im DEFA Studio für Spielfilme, wo er auch als Regieassistent bei seinem späteren Mentor Günter Reisch arbeitete. Dresen studierte von 1986 bis 1991 Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg. Seit 1992 arbeitet er als freier Autor und Regisseur. Er lebt in Potsdam.
Für seine Kino- und Fernsehfilme erhielt Andreas Dresen zahlreiche Preise. Sein Spielfilmdebüt "Stilles Land" (1992) brachte ihm bereits den Hessischen Filmpreis und den Deutschen Kritikerpreis ein. Mit seinem Episodenfilm "Nachtgestalten" erlebte Dresen auf der Berlinale 1999 seinen Durchbruch; der Film wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis in Silber und dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.
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Zwei Jahre später wurde "Halbe Treppe" zu einem großen Erfolg, für den er unter anderem den Silbernen Bären bei den Berliner Filmfestspielen, den Deutschen Filmpreis in Silber sowie Regiepreise bei den Festivals in Ghent und Chicago erhielt. Die Romanverfilmung "Willenbrock" erhielt 2005 den Internationalen Literaturfilmpreis.
Seinen bisher größten Publikumserfolg hatte Dresen 2006 mit "Sommer vorm Balkon". Der Film wurde unter anderem mit dem Ernst Lubitsch Preis und dem Bayerischen Filmpreis für die beste Regie ausgezeichnet. Dresen dreht auch Dokumentarfilmfilme ("Herr Wichmann von der CDU", 2002) und arbeitet immer wieder am Theater, unter anderem am Schauspiel Leipzig und am Deutschen Theater in Berlin ("Kasimir und Karoline" von Ödön von Horváth, 2006). Im Februar 2006 hatte mit Mozarts "Don Giovanni" am Theater Basel seine erste Opernregie erfolgreich Premiere.
Mit seinem Film "Wolke 9" (2008) über die späte Liebe einer verheirateten 69jährigen und die dramatischen Folgen erlangte Dresen wegen seines vorbehaltlosen Umgangs mit dem tabubehafteten Thema "Sexualität im Alter" große Aufmerksamkeit. Der Film erhielt neben vielen weiteren Auszeichnungen den Preis "Coup de Coeur" in Cannes sowie den Deutschen Filmpreis 2009 in den Kategorien Beste Regie, Beste weibliche Hauptrolle (Ursula Werner) und Bester Spielfilm in Bronze.
In seinem nächsten Film "Whisky mit Wodka" mit Henry Hübchen in der Rolle eines alternden Schauspielstars beleuchtet Dresen auf komödiantische Weise das Filmmetier und die Eigenheiten und Eitelkeiten der Branche. Noch vor seinem Kinostart im September 2009 wird der Film auf dem Filmfestival Karlovy Vary mit dem Preis für die Beste Regie ausgezeichnet. Dresen ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg, der Europäischen Filmakademie und Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie.
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*16.08.1963
Gera
Mitwirkung, Regie, Regie (Sonstiges), Regie-Assistenz, Drehbuch, Kamera
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