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Kurt Maetzig
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Kurt Maetzig
Quelle: DIF
Kurt Maetzig
Kurt Maetzig wird am 25. Januar 1911 in Berlin-Charlottenburg geboren. Sein Vater Robert Maetzig, Besitzer eines Verlags für technische Zeitschriften, erwirbt in den 20er Jahren die Filmkopieranstalt FEKA. Seine Mutter Marie Maetzig, geb. Lyon, entstammt einer reichen Familie hamburger und dänischer Teekaufleute. "Sie waren nicht nur kultiviert, herzlich, witzig, sondern erschienen mir auch als das Sinnbild von guten Menschen.           
                   
Sehr patriarchalisch ging es dort zu. (...) So eine 'Buddenbrook'-Atmosphäre, Bildungsbürgertum." (alle Zitate: Maetzig zu Agde, 1987). Während des Ersten Weltkriegs wächst Maetzig bei der Großmutter in Hamburg-Harvestehude auf, wo er auch eingeschult wird. Anschließend besucht er in Berlin das Realgymnasium. Auf der Leibnitz-Oberrealschule erwacht sein Interesse für die moderne Technik, er ist Radiobastler und 1. Rundfunkteilnehmer im Bezirk. Nach dem Abitur 1930 studiert er Chemie, Ingenieur-, Volks- und Betriebswissenschaft an der TH München, hört Vorlesungen zu Verfassungs-, Zivil- und internationalem Recht an der Sorbonne in Paris.              
                              
Nachdem er schon während der Schulferien im väterlichen Betrieb die verschiedenen Abteilungen der Filmtechnik kennengelernt hat, volontiert er 1932 bei Dreharbeiten. 1935 betreibt er im ehemaligen Messter-Atelier, Friedrichstraße 16, das Trickfilm-Atelier "Radius", in dem er Titelvorspänne und Werbetrickfilme herstellt. 1937 wird ihm wegen der jüdischen Abstammung seiner Mutter (sie wird durch die nazistischen Rassengesetze in den Selbstmord getrieben) durch die Reichsfilmkammer die Arbeit beim Film untersagt.           
                     
1935 promoviert er in München über "Das Rechnungswesen einer Film-Kopieranstalt", macht außerdem einen Abschluß als Diplomkaufmann. Anschließend tritt er in den väterlichen Betrieb ein und erprobt seine theoretischen Kenntnisse, indem er dort das Rechnungswesen reorganisiert. Er arbeitet in verschiedenen berliner Firmen auf dem Gebiet der Filmtechnik und Fotochemie.          


Kurt Maetzig
*25.01.1911 Berlin
Darsteller, Mitwirkung, Regie, Drehbuch, Szenarium, Redaktion
Filmografie
. 1993
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. UFA. Mythos und Wirklichkeit
Mitwirkung
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. 1977/1978
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. Addio, piccola mia
Darsteller
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. 1976
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. Der Augenzeuge [Jg. 1976 / Nr. 020]: 30 Jahre DEFA / 30 Jahre Filmkunst im Auftrag der Arbeiterklasse (Erinnerungen an Filme und Filmschöpfer)
Mitwirkung
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. 1975/1976
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. Mann gegen Mann
Drehbuch, Szenarium, Regie
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. 1971/1972
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. Januskopf
Regie
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. 1969/1970
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. Aus unserer Zeit. EP 4: Der Computer sagt: nein
Drehbuch, Regie
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. 1967
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. Der Augenzeuge [Jg. 1967 / Nr. 036]
Mitwirkung
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. 1967
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. Der Augenzeuge [Jg. 1967 / Nr. 045]
Mitwirkung
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. 1967
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. Die Fahne von Kriwoj Rog
Regie
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. 1966/1967
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. Das Mädchen auf dem Brett
Regie
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