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Quelle: DIF
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Konstantin Tschet
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Konstantin Tschet (Irmen-Tschet)
Als Konstantin Cetverikov (Tschetwerikoff) am 24. Juni 1902 in Moskau geboren; ein Großonkel ist der Theaterregisseur Stanislavskij. Anfang der 20er Jahre kommt Tschet nach Berlin. Er beginnt bei der Ufa als Kamera-Assistent, vor allem für Günther Rittau, einem Spezialisten der Ufa für Trickaufnahmen; dreht u.a. Modelle für die Fritz Lang-Filme "Metropolis" (Zukunftsstadt) und "Frau im Mond" (Start-Anlage). Durch Adoption erhält er den Namen Irmen-Tschet, unter dem er einige Jahre lang arbeitet.
1928 ist er neben Günther Rittau 2. Kameramann bei Joe Mays "Heimkehr". Gemeinsam mit Rittau (und/oder Otto Baecker) dreht Tschet nach Einführung des Tons einige große Unterhaltungs- und Kriminalfilme mit den Regisseuren Hanns Schwarz ("Bomben auf Monte Carlo"), Robert Siodmak ("Voruntersuchung"), Karl Hartl ("F.P.1 antwortet nicht") und Reinhold Schünzel ("Viktor und Viktoria"). Zu einer Serie von 5 Filmen, die Tschet 1933/34 mit dem Regisseur Hans Steinhoff realisiert, gehört auch "Hitlerjunge Quex".
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Neben seinen Aufgaben als Fachmann für Trickaufnahmen und Spezialeffekte fotografiert Tschet bis 1945 zahlreiche internationale Unterhaltungsfilme (die z.T. in mehreren Sprach-Versionen hergestellt werden), vor allem mit Paul Martin ("Ein blonder Traum"; "Glückskinder"), Herbert Maisch ("Königswalzer") und Georg Jacoby ("Kora Terry"). 1941 wird ihm die Kameraführung für den 1. deutschen Farbspielfilm "Frauen sind doch bessere Diplomaten" übertragen, im Jahr darauf die für "Münchhausen", den aufwendigen Jubiläumsfilm der Ufa.
Ab 1948 entstehen weitere Unterhaltungsfilme, zum großen Teil für Regisseure, mit denen er schon in den 1930er Jahren zusammenarbeitete: Baky, Tourjansky, Jacoby. Tschet dreht wiederholt in der Schweiz mit dem Regisseur Franz Schnyder, ehe er sich ab 1960 fast ausschließlich auf Dokumentar- und Industriefilme beschränkt. Zuletzt ist er Chefkameramann der Firma Insel-Film.
Konstantin Tschet, der ab 2.11.1940 mit der Schauspielerin Brigitte Horney verheiratet ist, stirbt am 27. Mai 1977 in München.
CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film © 1984ff edition text+kritik im Richard Boorberg Verlag, München.
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*24.06.1902
Moskau, Russland
; †27.05.1977
München
Mitwirkung, Kamera, 2. Kamera, Optische Spezialeffekte, Trick-Kamera
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